Vereinssatzung

                                                                     § 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr  

1. Der Verein führt den Namen SV Concordia 1920 Nachterstedt (oder SC Seeland)

2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz "e.V.".

3. Der Verein hat seinen Sitz in der Stadt Seeland - Ortsteil Nachterstedt

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

                                                                     § 2 Zweck und Steuerbegünstigung

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar Zwecke im Sinne des Abschnitts

    "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist:

          a) die Pflege und Förderung des Sports auf breiter Grundlage und die Förderung des Sports als Mittel

              zur Erhaltung der Gesundheit

          b) Der Verein fördert den Leistungssport auf allen Ebenen und widmet sich insbesondere auch dem

              Freizeit- und Breitensport;

          c) Der Verein bezweckt die Pflege und Förderung der allgemeinen Jugendarbeit.

2. Der Zweck des Vereins wird verwirklicht insbesondere durch:

          a) das Abhalten von regelmäßigen Trainingsstunden;

          b) die Durchführung eines leistungsorientierten Trainingsbetriebes;

          c) den Aufbau eines umfassenden Trainings- und Übungsprogramms für alle Bereiche,

             einschließlich des Freizeit- und Breitensports;

          d) die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen;

          e) die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen und -Maßnahmen;

          f) die Beteiligung an Turnieren und Vorführungen, sportlichen Wettkämpfen

3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4. Mittel des Vereins dürfen für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

5. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch

    unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

7. Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die Mitgliederversammlung kann eine jährliche,

    angemessene pauschale Tätigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder beschließen.

                                                                            § 3 Gliederung

1. Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene Abteilung gegründet werden.

    Die Abteilungen wählen einen Abteilungsvorstand. Hinsichtlich der Durchführung von Versammlungen

    gelten die satzungsrechtlichen Bestimmungen.

2. Die Abteilungen sind dem Vorstand gegenüber rechenschaftspflichtig und geben halbjährlich

    Auskünfte zu ihren Einnahmen und Ausgaben.

3. Abteilungen können nur im Rahmen einer vorliegenden Bevollmächtigung Verträge schließen oder

    Erklärungen abgeben.

4. Abteilungen sind berechtigt von ihren Mitgliedern Abteilungsbeiträge, die der finanziellen

    Absicherung von abteilungsspezifischen Ausgaben dienen sollen,  zu erheben.

                                                                            § 4 Mitgliedschaft 

1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.

2. Der Verein besteht aus:

         a) ordentlichen Mitgliedern,

         b) außerordentlichen Mitgliedern

         c) Ehrenmitgliedern

3. Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen, ohne Rücksicht

    auf das Lebensalter

4. Außerordentliche Mitglieder sind die passiven und fördernden Mitglieder des Vereins.

5. Auf Vorschlag des Gesamtvorstandes kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich um den

    Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

                                 § 5 Erwerb, Beendigung und Ausschluss der Mitgliedschaft

1. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag entsprechend dem aktuellen Antragformular  des Vereines

    einzureichen.

2. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand (bei bestehenden Abteilungen der

    Abteilungsvorstand). Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung durch den Vorstand

    (bei bestehenden Abteilungen durch den Abteilungsvorstand) ist nicht anfechtbar.

3. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Austritt oder Ausschluss.

4. Der Austritt ist schriftlich dem Vorstand (bei bestehenden Abteilungen dem Abteilungsvorstand

    gegenüber zu erklären. Er wird zum Ende des Kalenderjahres, in dem der Austritt erklärt wird,

    wirksam.

5. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden: 

         a) wegen erheblicher schuldhafter Verletzung satzungsgemäßer Pflichten

         b) wegen eines schuldhaften Verstoßes gegen die Interessen des Vereins

         c) bei unehrenhaftem und vereinsschädigendem Verhalten inner- und außerhalb des Vereins,

             insbesondere bei Kundgabe rassistischer, fremdenfeindlicher, sexistischer und

             homophober Gesinnung, einschließlich des Tragens bzw. Zeigens entsprechender

             Kennzeichen und Symbole

         d) wegen groben schuldhaftenunsportlichen Verhaltens  

6. Über einen Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem

    Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern, hierzu ist das Mitglied

    unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern.

7. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder.

    Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch einen

    eingeschriebenen Brief zuzustellen.

8. Gegen den Ausschließungsbeschluss steht dem betroffenen Mitglied das Rechtsmittel der

    Beschwerde zu. Diese ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Mitteilung der Entscheidung

    schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie ist zu begründen. Die Beschwerde hat keine

    aufschiebende Wirkung. Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.

 

                                                                        § 6 Organe

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

                                   § 7 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung 

1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste gesetzgebende Organ des Vereins.

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich statt. Die

    Einberufung erfolgt durch den Vorstand per Aushang am Sportplatz (Schaukasten) und an der

    Sporthalle (Schaukasten). Zwischen dem Tag der Einberufung und der Mitgliederversammlung

    muss eine Frist von zwei Wochen liegen. Die Tagesordnung, die der Vorstand festlegt, ist der

    Einladung beizufügen.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des

    Vereins erforderlich ist. Absatz 2 gilt entsprechend. Das Minderheitenverlangen ist

    schriftlich von mindestens 25 % der Vereinsmitglieder an den Vorstand zu stellen und zu

    begründen.

4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der

    anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

5. Die Mitgliederversammlung wird, soweit nicht abweichend beschlossen wird, vom

    1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes

    geleitet.

6. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf

   geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung.

7. Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich

    beim Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der  Versammlungsleiter

    hat Ergänzungen der Tagesordnung, die von den Migliedern beantragt wurden, bekannt

    zu geben. Die Versammlung beschließt die Aufnahme von Ergänzungen der 

    Tagesordnung.

8. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und von den Mitgliedern

    eingebracht werden. Sie müssen eine Woche vor Versammlung dem Vorstand schriftlich

    mit Begründung vorliegen.

9. Für die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen zur Beratung und Beschlussfassung ist die

    einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

    Als Dringlichkeitsanträge sind nur solche Anträge zulässig, die ihrer Natur nach nicht

    fristgerecht eingereicht werden konnten. Satzungsänderungen oder Auflösungsanträge

    sind von dieser Regelung grundsätzlich ausgeschlossen.

10. Beschlüsse und Wahlen sind zu protokollieren. Das Protokoll hat Ort, Datum,

      Tagesordnung und das Ergebnis der Abstimmung/Wahlen zu erhalten und ist vom

      Versammlungsleiter zu unterschreiben.

11. Soweit keine anderen Mehrheiten gesetzlich oder in dieser Satzung vorgeschrieben

      sind, genügt für die Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

      Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimme.

12. Vollmachten oder Stimmboten sind nicht zugelassen.

13. Satzungs- und Zweckänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden

      Mitglieder beschlossen werden.

14. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder des

     Vereins erforderlich.

                                                               § 8 Vorstand

1 Der Vorstand besteht aus 3 bis 6 Personen.

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

          a) der erste Vorsitzende

          b) der stellvertretende Vorsitzende

          c) der Kassenwart

Jedes der genannten Vorstandsmitglieder im Sinne des § 26 BGB ist

einzelvertretungsberechtigt.

3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

    Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt.

4. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

5. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der

    Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

7. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, ist der Vorstand berechtigt

    diese Amt durch Kooption bis zum Ablauf der verbleibenden Amtszeit zu besetzen.

8. Der Vorstand haftet seinen Mitgliedern gegenüber nicht für Schäden aus einer fahrlässig

    begangenen Pflichtverletzung.

                                                                                 § 9 Auflösung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen

des Vereins an die Gemeinde Stadt Seeland - OT Nachterstedt, die es unmittelbar und

ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.  

              § 10 Gültigkeit dieser Satzung, Schlussbestimmungen 

1 Dies Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 28.01.2013 beschlossen.

2. Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

3. Alle bisherigen Satzungen des Vereins treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.